Erfahrungsbericht zum PSG-Netzwerktreffen
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Am Dienstag, dem 22.09.2026, fand das Netzwerktreffen der PSG-Ansprechpartner im Haus
des Sports des Hamburger Sportbundes im Alexander-Otto-Saal statt. Die Veranstaltung
wurde von der Hamburger Sportjugend organisiert.
Nach der kurzen persönlichen Vorstellung der Mitarbeitenden im Handlungsfeld Prävention
sexualisierter Gewalt gab es einige aktuelle Informationen über Änderungen für das Jahr
2027.
Das Themenfeld wird erweitert – aus „Prävention sexualisierter Gewalt“ (PSG) wird künftig
„Kinder- und Jugendschutz im Sport“ (KJS) mit dem Schwerpunkt Schutz vor interpersonaler
Gewalt im Sport. Die Schulungen für Ansprechpersonen werden dementsprechend
angepasst. Die Schutzkonzepte der Vereine müssen nicht überarbeitet werden; bei Bedarf
können neue Themen freiwillig ergänzt werden.
Als zweiten Punkt wurde die Einführung des „Safe Sport Codes“ durch den DOSB und
dessen zeitliche Umsetzung in die Verbände und Vereine erläutert. Ziel ist der Schutz vor
interpersonaler Gewalt (auch bei Erwachsenen) und die Schaffung von konsequenten
Handlungsmöglichkeiten bei Fehlverhalten.
Beim Treffen lag der Schwerpunkt auf dem Thema „Kinderbilder im Netz“, um die einzelnen
Akteure im Vereinsalltag für den Umgang mit Bildern und Videos im Netz zu sensibilisieren.
Zu diesem Zweck wurde Britta Kalla von „Save the Children Deutschland“ eingeladen.
Sie hielt einen Vortrag über die Gefahren, die entstehen, wenn Fotos ungefiltert auf
Webseiten und in den sozialen Medien veröffentlicht werden.
Ein wichtiger Punkt in ihrem Vortrag war der Leitfaden bzw. Ratgeber, der dabei helfen soll,
die Risiken zu minimieren und Vereine bei der Umsetzung des Kinderschutzes aktiv zu
unterstützen:
https://www.savethechildren.de/informieren/themen/kinderschutz/leitfaden-kinderfotos/
Zum Schluss gab es die Möglichkeit für Gespräche und Austausch bei gemeinsamen
Snacks und Getränken.
Nihad Schult